Aer Lingus

By Eric Salard (EI-EDP) [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons

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Die irische Fluggesellschaft mit dem Kleeblatt, die heute zu 98,05 % zum Konzern International Airlines Group (IAG) gehört, wurde 1936 als staatliches Unternehmen gegründet. Bei der Namensgebung wurde der gälische Begriff für Luftflotte “aerloingeas” frei ins Englische übersetzt. So nahm kurz nach der Gründung Aer Lingus den regulären Flugbetrieb ins englische Bristol auf, wobei ein Doppeldecker mit 6 Sitzen die erste Verkehrsmaschine war.

Nachdem 1940 die Verbindung ins britische Liverpool aufgenommen und alle anderen Fluglinien wegen des Zweiten Weltkrieges eingestellt worden waren, nahm die Fluggesellschaft im November 1945 ihren Dienst mit Flügen nach London wieder auf. Im Laufe der 1940er und 1950er Jahre wurde das Streckennetz in Europa ausgebaut und Amsterdam, Brüssel sowie Rom angeflogen.

Bevor in den 1960er Jahren die Flugzeugflotte auf Boeing umgestellt wurde, waren die Verkehrsmaschinen Vickers Viscount im Einsatz. Heute sind 52 Flugzeuge im Einsatz, davon 4 Boeings und 48 Airbusse, die jährlich etwa 11 Millionen Fluggäste befördern. Dabei werden hauptsächlich europäische Städte angeflogen, darunter die deutschen Flughäfen Hamburg, München und Berlin-Tegel. Transatlantische Flugziele sind neben Boston und Chicago unter anderem New York, San Francisco sowie Toronto. Seit dem Codeshareabkommen mit Etihad Airways hat das irische Unternehmen auch Zugang zu Flugzielen in Asien, Australien, der Pazifikregion und dem Mittleren Osten.

Der Heimatflughafen der Fluggesellschaft (IATA-Code: EI), das als erstes eine weibliche Chefpilotin beschäftigte, ist Dublin. In Shannon und Cork sowie im nordirischen Belfast sind allerdings auch Flugzeuge stationiert. Am Flughaften Frankfurt am Main befindet sich am Terminal 2 der Check-In-Schalter der irischen Fluggesellschaft.